Termin beim Bürgeramt um 9:10 Uhr, erschienen um 8:55 Uhr. Nummer gezogen, Anzeige springt von 42 auf 47, meine Nummer war 43. Nach 40 Minuten frage ich nach, ob das normal ist. Antwort: „Das System spinnt heute.“ Ich solle einfach warten. Nach insgesamt 1 Stunde 20 Minuten wird mir gesagt, mein Termin sei „technisch abgelaufen“ und ich müsse einen neuen buchen. Nächster freier Termin: in fünf Wochen. Keine Lösung, keine Entschuldigung, nur ein Schulterzucken.
Manuela G
‚Bitte warten Sie.‘ Drei Leute vor mir, drei Schalter offen, keiner ruft auf. Nach 75 Minuten kam ein Mitarbeiter, hat alle ignoriert und ist gegangen. Echt unverständlich, wie man so arbeitet.
Richard M.
Ich bin ins Amt gegangen, innerlich schon genervt, aber noch optimistisch. Nach einer Stunde Warten hieß es dann: falscher Schalter. Am richtigen Schalter sagte man mir, ich müsse erst online einen Termin buchen. Online stand allerdings: „Bitte kommen Sie persönlich vorbei.“ Als ich das zeigte, zuckte sie mit den Schultern und meinte: „Ja, das ist leider widersprüchlich.”
Ende vom Lied: bei einem anderen Beamten hat es funktioniert.
Anonym
Ich stand im Bürgeramt, weil meine Krankenkassenkarte plötzlich nicht mehr funktionierte. Die Dame tippte meinen Namen ein, runzelte die Stirn und sagte trocken: „Sie sind bei uns als verstorben gemeldet.“ Ich lachte, weil ich dachte, das sei ein Witz. Sie nicht. Sie erklärte mir, ich müsse eine Sterbeurkunde vorlegen, um das zu klären. Ich sagte, dass das schwierig werde, weil ich gerade vor ihr stehe und atme. Nach zwanzig Minuten Diskussion rief sie ihre Kollegin. Die Kollegin bestätigte: System sagt tot. Lösung: Ich sollte ein Formular ausfüllen, um meinen eigenen Tod anzufechten. Zwei Wochen später bekam ich einen Brief: „Ihr Antrag wurde bewilligt. Sie gelten wieder als lebendig.“ Keine Entschuldigung, nur ein neuer Status. Ich habe den Brief bis heute aufbewahrt, für den Fall, dass ich nochmal sterbe.
Sabine W.
Im September war ich einen Monat durch betriebsbedingte Kuendigung arbeitslos. Meine Erfahrungen mit dem Arbeitsamt waren unterirdisch.
Zuerst bekam ich eine Ablehnung wegen Zahlung von Arbeitslosengeld und das nach 40 Jahren Einzahlung.
Nach meinem Einspruch musste es aber gezahlt werden und ich habe gluecklicherweise wieder Arbeit gefunden.
Kurz vor Weihnachten kamen alle moeglichen Bescheide, da ich meine geringfügige Taetigkeit nicht angegeben hatte…was ich gar nicht wusste. Es geht um einen Betrag von 100 Euro Ueberzahlung.
Wie Terrier wurde sich in die Sache verbissen, ganz viel Papier, mein Arbeitgeber wurde kontaktiert.
Ordnungswidrigkeiten wurde angedroht…all dies ohne Unterschrift und Namen des Sachbearbeiters.
Da werden soviel Gelder unrechtmäßig verteilt aber der arbeitenden Bevölkerung bei einmaliger Inanspruchnahme von Hilfe eine derartige Behandlung zuteil…Ich kann nur hoffen, dass ich bis zu meiner Rente keinen Kontakt zu diesem Amt mehr brauche !
Termin beim Bürgeramt um 9:10 Uhr, erschienen um 8:55 Uhr. Nummer gezogen, Anzeige springt von 42 auf 47, meine Nummer war 43. Nach 40 Minuten frage ich nach, ob das normal ist. Antwort: „Das System spinnt heute.“ Ich solle einfach warten. Nach insgesamt 1 Stunde 20 Minuten wird mir gesagt, mein Termin sei „technisch abgelaufen“ und ich müsse einen neuen buchen. Nächster freier Termin: in fünf Wochen. Keine Lösung, keine Entschuldigung, nur ein Schulterzucken.
‚Bitte warten Sie.‘ Drei Leute vor mir, drei Schalter offen, keiner ruft auf. Nach 75 Minuten kam ein Mitarbeiter, hat alle ignoriert und ist gegangen. Echt unverständlich, wie man so arbeitet.
Ich bin ins Amt gegangen, innerlich schon genervt, aber noch optimistisch. Nach einer Stunde Warten hieß es dann: falscher Schalter. Am richtigen Schalter sagte man mir, ich müsse erst online einen Termin buchen. Online stand allerdings: „Bitte kommen Sie persönlich vorbei.“ Als ich das zeigte, zuckte sie mit den Schultern und meinte: „Ja, das ist leider widersprüchlich.”
Ende vom Lied: bei einem anderen Beamten hat es funktioniert.
Ich stand im Bürgeramt, weil meine Krankenkassenkarte plötzlich nicht mehr funktionierte. Die Dame tippte meinen Namen ein, runzelte die Stirn und sagte trocken: „Sie sind bei uns als verstorben gemeldet.“ Ich lachte, weil ich dachte, das sei ein Witz. Sie nicht. Sie erklärte mir, ich müsse eine Sterbeurkunde vorlegen, um das zu klären. Ich sagte, dass das schwierig werde, weil ich gerade vor ihr stehe und atme. Nach zwanzig Minuten Diskussion rief sie ihre Kollegin. Die Kollegin bestätigte: System sagt tot. Lösung: Ich sollte ein Formular ausfüllen, um meinen eigenen Tod anzufechten. Zwei Wochen später bekam ich einen Brief: „Ihr Antrag wurde bewilligt. Sie gelten wieder als lebendig.“ Keine Entschuldigung, nur ein neuer Status. Ich habe den Brief bis heute aufbewahrt, für den Fall, dass ich nochmal sterbe.
Im September war ich einen Monat durch betriebsbedingte Kuendigung arbeitslos. Meine Erfahrungen mit dem Arbeitsamt waren unterirdisch.
Zuerst bekam ich eine Ablehnung wegen Zahlung von Arbeitslosengeld und das nach 40 Jahren Einzahlung.
Nach meinem Einspruch musste es aber gezahlt werden und ich habe gluecklicherweise wieder Arbeit gefunden.
Kurz vor Weihnachten kamen alle moeglichen Bescheide, da ich meine geringfügige Taetigkeit nicht angegeben hatte…was ich gar nicht wusste. Es geht um einen Betrag von 100 Euro Ueberzahlung.
Wie Terrier wurde sich in die Sache verbissen, ganz viel Papier, mein Arbeitgeber wurde kontaktiert.
Ordnungswidrigkeiten wurde angedroht…all dies ohne Unterschrift und Namen des Sachbearbeiters.
Da werden soviel Gelder unrechtmäßig verteilt aber der arbeitenden Bevölkerung bei einmaliger Inanspruchnahme von Hilfe eine derartige Behandlung zuteil…Ich kann nur hoffen, dass ich bis zu meiner Rente keinen Kontakt zu diesem Amt mehr brauche !